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HCG ist ein Hormon, das vor allem während der Schwangerschaft gebildet wird, für die Erkennung der Schwangerschaft durch den mütterlichen Organismus verantwortlich ist und mittels Schwangerschaftstests nachgewiesen werden kann. Die HCG-Werte verdoppeln sich in der Frühschwangerschaft alle 2–3 Tage und erreichen ihren Höchstwert nach etwa 6–8 Wochen. Über die Schwangerschaft hinaus hat HCG bedeutende klinische Anwendungen: Bestimmte Tumoren produzieren HCG (was es zu einem wertvollen Tumormarker macht), und seine strukturelle Ähnlichkeit mit dem luteinisierenden Hormon (LH) ermöglicht es ihm, die Testosteronproduktion und die Spermatogenese anzuregen.
Mechanismus der Wirkung
HCG reguliert die Expression von EG-VEGF (endokriner vaskulärer Endothelwachstumsfaktor) und dessen Rezeptoren PROKR1 und PROKR2. Aufgrund seiner strukturellen Ähnlichkeit mit LH wirkt HCG als LH-Agonist, stimuliert die Testosteronproduktion in den Leydig-Zellen und fördert direkt die Spermatogenese.
Wichtigste Vorteile
Nutzen von Tumormarkern — β-HCG wird in der Onkologie häufig zur Diagnose und Überwachung von Keimzelltumoren, Choriokarzinomen und anderen bösartigen Tumoren eingesetzt. In Kombination mit Alpha-Fetoprotein (AFP) bietet es eine hohe Sensitivität und Spezifität. Normaler Referenzbereich für Männer: 0–5 mIU/ml.
Unterstützung des Hormonhaushalts — Regt die körpereigene Testosteronproduktion an, indem es die Wirkung von LH nachahmt, und trägt so dazu bei, das hormonelle Gleichgewicht bei altersbedingtem Rückgang wiederherzustellen. Behandelt die Ursachen statt nur die Symptome und verbessert so die körperliche Vitalität, die emotionale Belastbarkeit und die kognitiven Funktionen.
Steigerung der Fruchtbarkeit — Regt die Leydig-Zellen zur Produktion von Testosteron an, das für die Spermatogenese unerlässlich ist. Fördert die Reifung und Beweglichkeit der Spermien und erhöht so die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis. Wird in Behandlungsprotokolle für hypogonadotropen Hypogonadismus integriert.
Unterstützung beim Gewichtsmanagement — Kann in Verbindung mit einem strukturierten Ernährungsprogramm auf den Hypothalamus wirken, um den Appetit zu regulieren und die Fettreserven zu mobilisieren. Fördert den Abbau von Fettdepots unter Erhalt der mageren Muskelmasse.
Referenzen
- Gregory JJ, Finlay JL. Alpha-Fetoprotein und Beta-Humanes Choriongonadotropin: ihre klinische Bedeutung als Tumormarker. *Drugs.* 1999;57(4):463–467.
- Chan CC et al. Bioverfügbarkeit von hCG nach intramuskulärer oder subkutaner Injektion bei übergewichtigen und nicht übergewichtigen Frauen. *Hum Reprod.* 2003;18(11):2294–2297.
- Butler SA et al. Die durch die freie Beta-Untereinheit des humanen Choriongonadotropins induzierte Zunahme der Blasenkarzinomzellpopulation. *Br J Cancer.* 2000;82(9):1553–1556.